Freiwilligen-Dienst in Rom - Frieda Blog
Nach der Schule habe ich mich dazu entschieden einen Freiwilligen-Dienst im Ausland zu machen, weswegen ich nun in einer Arche in Rom mit Personen mit Beeinträchtigung arbeite. Hier in der Community unterstütze ich die Assistenten bei ihrer Arbeit, indem ich zum Beispiel die Essenszubereitung, das Putzen oder auch das Wäschewaschen übernehme.
Vormittgas gehen wir mit den Raggazzi ins Tageszentrum. Hier arbeite ich in einer kreativen Gruppe in welcher getöpfert wird. Diese Produkte werden im Anschluss bemalt und dann auf Märkten im Ort oder an Besucher der Community verkauft.
Hin und wieder werden auch kleine Ausflüge gemacht z.B. ans Meer oder auch zu einem der umliegenden Cafés.
Nachmittags basteln wir manchmal Dekoration für gerade anstehende Feste oder Geschenke für Geburtstage oder singen gemeinsam Karaoke.
Zum Glück wird nun das Wetter wieder besser und viele der Aktivitäten werden wieder nach draußen verlegt. Es gibt hier auch einen schönen Garten mit Sitzmöglichkeiten, in welchem man auch kleine Spaziergänge mit den Raggazzi machen kann.
Zu Beginn konnte ich noch kein Italienisch, was meinen Start hier kompliziert gemacht hat, da nur wenige der Assistenten Englisch sprechen. Da ich aber Spanisch spreche und am Anfang an einem Sprachkurs teilgenommen habe konnte ich die Grundlagen relativ schnell erlernen. Dies vereinfacht das Kommunizieren mit den Assistenten um einiges und auch das vermeiden von Missverständnissen.
Wir sind insgesamt 8 Freiwillige, worüber ich mich sehr freue, da wir uns alle gut verstehen und somit viel zusammen unternehmen. Manchmal gehen wir zusammen aus, wofür Rom natürlich viele Möglichkeiten bietet, erkunden Italien oder wir treffen uns nach der Arbeit für einen gemeinsamen Spieleabend. Im Sommer sind wir auch oft zusammen an den See gefahren.
Hier gibt es auch viele Möglichkeiten seine Freizeit mit Sport zu verbringen, was ich genutzt habe um ins Gym zu gehen.
Insgesamt geht es auf der Arbeit eher ruhig zu und der Arbeitsalltag ist hauptsächlich mental und nicht körperlich anstrengend. Manchmal bekommt man auf der Arbeit auch Langeweile, woran ich mich jedoch mit der Zeit gewöhnt habe. Dennoch würde ich mir manchmal ein paar mehr Aufgaben wünschen.
Das Leben hier in Italien ist auf jeden Fall spannend und voller neuer Erfahrungen und Herausforderungen.
Frieda